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Die "neue zweite Stunde" am Sonntag

„Wenn die Mitglieder gemeinsam Gott verehren, gemeinsam lernen und gemeinsam dienen, finden sie Freude, gewinnen mehr Kraft und erfahren die Segnungen des Herrn in ihrem Leben und in ihrem Zuhause.“

- Die Erste Präsidentschaft

Ab 6. September 2026

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Salt Lake Temple
Celebrations

Freude über Christus

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Pfahlkonferenz

Pfahl Friedrichsdorf

vom 07. - 08. November

Neue Botschaft
der Pfahl-FHV Präsidentschaft

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Veranstaltungs-Flyer

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Pfahl-Tempeltage

Lasst uns gemeinsam in das Haus des Herrn gehen!

Nächster Termin:

von Freitag, 27. November bis Samstag, 28. November

Für mehr Infos klicke hier unten.

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Botschaft von Taber Johnson,
Mitglied im Hohen Rat des Pfahles Friedrichsdorf

Die Eroberung einer Reichsstadt

Wer die Geschichte der Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber kennt, weiß, dass die Stadt in ihrer langen Geschichte bisher nur ein einziges Mal erobert wurde. Das geschah im Jahr 1631 während des Dreißigjährigen Krieges. Als protestantische Reichsstadt stand Rothenburg damals unter dem Schutz Schwedens, wurde jedoch von den kaiserlichen Truppen unter der Führung des Grafen Johann T’Serclaes von Tilly überrannt.

Das änderte sich Anfang August 2026. Die Stadt, die längst nicht mehr den Status einer Reichsstadt besitzt, wurde ein zweites Mal erobert.

Vielleicht haben Sie davon nichts mitbekommen? Anfang August gab es schließlich viele andere bemerkenswerte Ereignisse: eine Sonnenfinsternis, steigende Inflationsraten und den Schulanfang. Möglicherweise ist die Nachricht von Rothenburgs zweiter Eroberung zwischen all den anderen Schlagzeilen untergegangen.
Aber keine Sorge: Ich war dabei und habe es persönlich erlebt. Gerne erzähle ich Ihnen davon …

Im Sommer hatten wir Besuch aus den USA. Gemeinsam wollten wir unter anderem die wunderschöne mittelalterliche Stadt Rothenburg ob der Tauber besichtigen. Wir übernachteten dort und erkundeten vor unserer Weiterreise durch Süddeutschland noch die letzten Winkel und Gassen der Altstadt. Ein letztes Mal waren wir auf der Stadtmauer unterwegs. Noch ganz erfüllt von der mittelalterlichen Atmosphäre machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel, um auszuchecken.

Und dann geschah es: die zweite Eroberung der Stadt!

Zu unserer Rechten, etwa fünfzig Meter entfernt, befand sich eine kleine Öffnung in der Stadtmauer, kaum größer als eine Haustür. Ich wurde Augenzeuge, als der erste junge Mann durch diese Öffnung die Altstadt betrat. Sofort fiel mir sein Schild auf. Aus der Entfernung konnte ich die übrige Ausrüstung nicht so deutlich erkennen, doch eines war mir sofort klar: Er war „mit Macht und großer Herrlichkeit“ ausgerüstet (1 Nephi 14:14).

Kurz darauf drängten weitere Personen durch die Öffnung in die Altstadt: Männer und Frauen, alle genauso ausgerüstet wie der Erste.

Ich wusste, was sich auf der anderen Seite der Stadtmauer befand: ein großer Busparkplatz. In den ersten Augenblicken der Eroberung stellte ich mir vor, dass dort mehrere Busse mit zahlreichen Eroberinnen und Eroberern bereitstanden. Tatsächlich waren es jedoch nur etwa fünfzehn bis zwanzig Menschen, die die Stadt vollständig „eroberten”.

Trotz ihrer geringen Zahl boten sie ein beeindruckendes Bild. Ich selbst war so überrascht, dass ich regelrecht erstarrte. Meine Familie und ich waren die ersten „Opfer“ dieser Eroberung, denn wir standen nur wenige Schritte von der Stelle entfernt, an der sie in die Stadt eindrangen. Wir hatten schlicht keine Chance.

Allerdings waren wir in diesem Fall freiwillige Opfer.

 

Bei den Eroberinnen und Eroberern handelte es sich nämlich um Missionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Sie trugen ihre Schilder, und wir erkannten sofort, und spürten deutlich, dass sie „mit Rechtschaffenheit und mit der Macht Gottes in großer Herrlichkeit ausgerüstet waren“ (1 Nephi 14:14).

Unter ihnen war auch Sister Chisholm, die lange Zeit in unserer Gemeinde gedient hatte. Präsident und Sister Theurer waren ebenfalls mit ihrer Tochter dabei. Es handelte sich um die Abschiedsreise jener Missionare, die ihre Mission erfolgreich beendet hatten.

Dass wir die Missionare am letzten Tag ihrer Mission in Deutschland unerwartet trafen, empfanden wir als ein Wunder. Unsere Herzen waren voller Dankbarkeit für ihren Dienst. In diesem Moment wurde uns erneut bewusst, wie kostbar Vollzeitmissionare für uns, unsere Gemeinden und unseren Pfahl sind.

Dabei musste ich an einen Vers aus dem Buch Mormon denken, den meine Frau oft zitiert:

"Und nun begab es sich: Alma fing an, von dieser Zeit an das Volk zu lehren, und diejenigen, die mit Alma waren, als der Engel ihnen erschien; sie zogen ringsum durch das ganze Land … und predigten das Wort Gottes in viel Drangsal; denn sie wurden von denen, die ungläubig waren, heftig verfolgt und von vielen geschlagen.

Aber trotz alledem gaben sie der Kirche viel Trost; sie stärkten allen den Glauben und ermahnten sie mit Langmut und viel Beschwernis, die Gebote Gottes zu halten." (Mosia 27:32–33)

Missionare haben den Auftrag, Menschen zu Christus zu bringen. Das tun sie auch für Mitglieder wie Sie und mich, die bereits fest im Evangelium verankert sind. Auch wir brauchen den Trost, das Licht und die Begeisterung, die Missionare in unsere Städte und Dörfer bringen.

Unsere Pfahlpräsidentschaft arbeitet eng mit den Missionsleitern, Präsident und Sister Theurer, zusammen.

Was können wir als Mitglieder des Pfahles tun, um ihrem Beispiel zu folgen und die Missionare und Missionarinnen in unserem Pfahl zu unterstützen?

Ich möchte zwei einfache Anregungen weitergeben, wie wir damit anfangen können. Sie stammen von Elder S. Gifford Nielsen aus seiner Ansprache „Beschleunigen wir die Spieltaktik des Herrn!“ (Generalkonferenz, Oktober 2013):

1. Lernen Sie die Missionare kennen und beten Sie namentlich für sie

Beten Sie jeden Tag namentlich für die Missionare in Ihrer Gegend und die Freunde der Kirche, um die sich diese bemühen. Das geht nur, wenn man [die Missionare in der Gemeinde] begrüßt, auf ihr Namensschild schaut, sie mit Namen anspricht und sie fragt, wen sie gerade unterweisen.
 

2. Beten Sie darum, jemanden dem Erretter näherzubringen

Beten Sie jeden Tag konkret dafür, jemanden dem Erretter und seinem Evangelium näherzubringen. Sie können dies erreichen, indem Sie alle Menschen als Söhne und Töchter Gottes betrachten, die einander auf der Heimreise helfen.

 

Vergessen wir dabei auch nicht die jungen und älteren Menschen aus unseren Gemeinden, die in alle Welt ausgesandt werden, um das Evangelium zu verkünden. Auch unsere eigenen Missionare können wir unterstützen, wenn wir namentlich für sie beten und uns bemühen, andere Menschen dem Erretter näherzubringen.

Ich bin dankbar für die Vollzeitmissionare, wo immer sie dienen. Ich bezeuge, dass sie mit der Macht Gottes ausgerüstet sind. Sie erobern die Welt auf die Weise des Herrn: indem sie sich um den Einzelnen kümmern und jedem helfen, dem Bündnispfad zu folgen, der zu Jesus Christus und unserem Vater im Himmel führt.

Im Namen Jesu Christi. Amen.

Taber Johnson

Mentoring

Hier geht es zur Anmeldung für das personalisierte Mentoring-Programm.

Alle, die zeitliche Eigenständigkeit anstreben und sich dabei Begleitung wünschen, können sich als Mentees im 2025 gestarteten Mentoring-Projekt über den folgenden Erstanmelde-Link registrieren.

Für die Bedürftigen sorgen

Video des Gebiets Europe Mitte

Just Serve

Auf der Kirchenseite findet Ihr auch unter dem Video den Jahresbericht 2025 in schriftlicher Form.

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